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Break-Even-Rechner

Berechnen Sie Ihren Break-Even-Punkt in Stückzahlen und Umsatz — inklusive Deckungsbeitragsanalyse und Preissensitivität.

Miete, Gehälter, Versicherungen, Abos usw.
Material, Versand, Provisionen usw.

Break-Even-Diagramm

Jahresumsatz vs. Kosten
Umsatz
Gesamtkosten
Fixkosten
Gewinn
Verlust

Sensitivitätsanalyse

Preisänderung Preis DB Break-Even-Einheiten Umsatz

Formel

Break-Even-Einheiten Fixkosten ÷ (VerkaufspreisVariable Kosten)
Deckungsbeitrag VerkaufspreisVariable Kosten
DB-Quote Deckungsbeitrag ÷ Verkaufspreis
Fixkosten
Kosten, die sich nicht mit dem Produktionsvolumen ändern (Miete, Gehälter usw.)
Variable Kosten
Kosten, die pro Einheit variieren (Material, Versand usw.)
Verkaufspreis
Umsatz pro verkaufter Einheit
Deckungsbeitrag
Betrag, den jede Einheit zur Deckung der Fixkosten beiträgt

Schritt für Schritt mit deinen Zahlen

  1. Gib deine Fixkosten, variable Kosten pro Einheit und den Verkaufspreis ein
  2. Sieh, wie viele Einheiten du verkaufen musst, um den Break-Even zu erreichen
  3. Prüfe die Sensitivitätsanalyse für verschiedene Preispunkte

Beispiele

So funktioniert's

Der Break-Even-Punkt ist der Punkt, an dem der Gesamtumsatz den Gesamtkosten entspricht — die Anzahl an Einheiten, die du verkaufen musst, bevor dein Unternehmen Gewinn erzielt. Darunter arbeitest du mit Verlust; darüber trägt jede zusätzliche Einheit zum Gewinn bei.

Das zentrale Konzept ist der Deckungsbeitrag (DB) — der Betrag, den jede verkaufte Einheit zur Deckung der Fixkosten beiträgt. DB = Verkaufspreis − Variable Kosten. Wenn du ein Produkt für 45 € verkaufst und dessen Herstellung 15 € kostet, trägt jede Einheit 30 € zu Miete, Gehältern und anderen Fixkosten bei.

Break-Even-Einheiten = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag. Bei 5.000 €/Monat Fixkosten und einem DB von 30 € brauchst du 167 Einheiten/Monat (oder 2.000/Jahr), um die Gewinnschwelle zu erreichen.

Die DB-Quote (DB ÷ Preis) zeigt dir, welcher Prozentsatz jedes Umsatz-Euros zur Deckung der Fixkosten dient. Eine DB-Quote von 66,7 % bedeutet, dass 0,67 € jedes Euros zur Deckung der Gemeinkosten beitragen — höhere Quoten bedeuten einen schnelleren Break-Even.

Die Sensitivitätsanalyse zeigt, wie sich der Break-Even bei verschiedenen Preispunkten verändert, und hilft dir, Preisstrategien abzuwägen.

Tipps & bewährte Praxis

Ein niedrigerer Break-Even-Punkt bedeutet weniger Risiko — konzentriere dich auf das Senken der Fixkosten und das Steigern des Deckungsbeitrags.
Nutze die Sensitivitätsanalyse, um den optimalen Preispunkt zwischen Volumen und Marge zu finden.
Beachte, dass der Break-Even voraussetzt, dass alle produzierten Einheiten verkauft werden — kalkuliere die erwartete Nachfrage mit ein.
Betrachte den Break-Even für neue Produkte separat von deinem Gesamtgeschäft, um Investitionsentscheidungen zu bewerten.
Verfolge deine tatsächlichen vs. Break-Even-Einheiten monatlich, um die Geschäftsgesundheit zu überwachen.

Häufig gestellte Fragen

Was sind fixe vs. variable Kosten?

Fixkosten bleiben unabhängig vom Produktionsvolumen gleich: Miete, Gehälter, Versicherungen, Software-Abos. Variable Kosten ändern sich mit jeder produzierten Einheit: Material, Versand, Verpackung, Verkaufsprovisionen. Manche Kosten sind teilvariabel (z. B. Energie) — schätze und teile sie auf.

Die DB-Quote ist der Prozentsatz jedes Umsatz-Euros, der zur Deckung der Fixkosten und des Gewinns beiträgt. Eine DB-Quote von 60 % bei einem 50-€-Produkt bedeutet, dass 30 € die Fixkosten decken und 20 € variable Kosten sind. Höhere Quoten bedeuten einen schnelleren Break-Even.

Wenn der Preis < variable Kosten, machst du mit jeder verkauften Einheit Verlust und kannst niemals den Break-Even erreichen. Du musst entweder den Preis erhöhen, die variablen Kosten senken oder das Produkt einstellen. Der Rechner zeigt in diesem Fall „Nicht möglich".

Bei Dienstleistungen sind die variablen Kosten pro Einheit die Kosten für die Erbringung einer Leistungseinheit (Arbeit, Material). Fixkosten sind die Gemeinkosten. Eine Beratungsfirma könnte 10.000 €/Monat Fixkosten, 50 €/Stunde Arbeitskosten und 150 €/Stunde Abrechnungssatz haben — der Break-Even liegt bei 100 abrechenbaren Stunden/Monat.