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Rauten-Rechner

Gib zwei Werte ein — Diagonalen, Seite, Fläche oder einen Winkel — und erhalte den Rest in Echtzeit. Nützlich für Fliesenleger, Musterdesigner, Juweliere und Geometrie-Studierende, die eine saubere Antwort mit Rechenweg brauchen.

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Eckpunkt ziehen
s d₁ d₂ θ 180°−θ

Ziehe einen beliebigen Eckpunkt, um die Form zu ändern — Eingaben folgen.

Formel

A = d1 × d2 2 , s = 1 2 ( d12 + d22 ) , P = 4s
A
Fläche der Raute
s
Seitenlänge (alle vier Seiten sind gleich)
P
Umfang
d1, d2
Längen der beiden Diagonalen (treffen sich immer im 90°-Winkel)
θ
Spitzer Innenwinkel (der stumpfe Winkel ist 180° − θ)
Rechenbeispiel — deine Zahlen
  1. Halbe Diagonalen:
  2. Seite s = ½√(d12 + d22) =
  3. Fläche A = (d1 × d2) / 2 =
  4. Umfang P = 4s =
  5. Spitzer Winkel θ = 2 · arctan(d1 / d2) =
  6. Stumpfer Winkel = 180° − θ =

Weil sich die Diagonalen einer Raute immer rechtwinklig halbieren, wird die Form in vier kongruente rechtwinklige Dreiecke geteilt. Diese Symmetrie ist der Grund, warum sowohl die Flächen- als auch die Seitenformel so sauber herauskommen. Ein Quadrat ist der Sonderfall, in dem d₁ = d₂ und beide Winkel 90° sind.

Beispiele

So funktioniert's

Eine Raute ist ein Parallelogramm, dessen vier Seiten alle gleich lang sind. Diese eine Regel hat starke Konsequenzen: Gegenüberliegende Seiten sind parallel, gegenüberliegende Winkel sind gleich, und — am nützlichsten für die Berechnung — die beiden Diagonalen kreuzen sich immer rechtwinklig und halbieren sich gegenseitig.

Die schnellste Formel für die Fläche nutzt die Diagonalen: A = (d₁ × d₂) / 2. Da die Diagonalen die Raute in vier kongruente rechtwinklige Dreiecke teilen, kannst du die Seite per Satz des Pythagoras zurückgewinnen: s = ½√(d₁² + d₂²). Andersherum: Wenn du die Seite und eine Diagonale kennst, kannst du nach der anderen auflösen: d₂ = 2√(s² − (d₁/2)²).

Nur die Seite zu kennen, reicht nicht, um eine Raute festzulegen — sie könnte alles von einer dünnen Scheibe bis zu einem perfekten Quadrat sein. Eine zweite Information (eine Diagonale, ein Winkel oder die Fläche) löst diese Mehrdeutigkeit auf. Mit Seite + spitzem Winkel θ wird die Fläche zu A = s² × sin(θ), und die Diagonalen folgen aus dem Kosinussatz.

Ein Quadrat ist der Sonderfall, in dem beide Diagonalen gleich sind — die beiden Winkel der Raute werden je 90°. Am anderen Extrem erzeugen sehr ungleiche Diagonalen eine lange, dünne „Diamantform" mit einem spitzen und einem stumpfen Winkel, die sich immer zu 180° addieren.

Tipps & bewährte Praxis

Eine Raute ist durch zwei beliebige unabhängige Werte vollständig definiert — typischerweise zwei Diagonalen, eine Seite und eine Diagonale, eine Seite und ein Winkel oder die Fläche und eine Diagonale.
Diagonalen treffen sich immer im 90°-Winkel und halbieren sich gegenseitig. Dieser rechte Winkel erlaubt es, die Seite aus den Halbdiagonalen mit dem Satz des Pythagoras herzuleiten.
Ein Quadrat ist eine Raute mit gleichen Diagonalen — beide Winkel werden 90°. Wenn du ein Quadrat brauchst, setze d₁ = d₂.
Die beiden Winkel einer Raute summieren sich immer zu 180°. Einen zu kennen, gibt dir den anderen sofort.
Für Fliesenarbeiten zeigt der Umfang (4 × Seite), wie viel Kanten- oder Fugenmaterial du brauchst; für Stoff oder Papier zeigt er die Schnittlänge pro Form.

Häufig gestellte Fragen

Ist ein Quadrat eine Raute?

Ja. Ein Quadrat ist der Sonderfall einer Raute, in dem die beiden Diagonalen gleich lang sind, was beide Winkelpaare zu 90° macht. Jedes Quadrat ist eine Raute, aber nicht jede Raute ist ein Quadrat.

Die Diagonalen einer Raute halbieren sich rechtwinklig, also ist jede Seite die Hypotenuse eines rechtwinkligen Dreiecks mit den Katheten d₁/2 und d₂/2. Die Formel lautet s = ½√(d₁² + d₂²). Beispiel: Eine Raute mit den Diagonalen 10 und 8 hat die Seite ½√(100+64) = ½√164 ≈ 6,40.

Nein — die Seite allein legt den Umfang (4s) fest, aber die Raute kann immer noch in unendlich viele Formen gequetscht werden. Du brauchst einen zweiten Wert: eine Diagonale, einen Winkel oder die Fläche. Dieser Rechner schaltet die Modi um, sodass du das jeweilige Paar eingeben kannst.

Ein Drachen hat zwei Paare gleicher benachbarter Seiten; eine Raute hat alle vier Seiten gleich. Beide haben senkrechte Diagonalen, aber nur die Raute hat Diagonalen, die sich gegenseitig halbieren. Optisch ist ein Drachen oben-unten-asymmetrisch, während eine Raute volle Punktsymmetrie hat.

Wenn du die Diagonalen kennst, gilt für den spitzen Winkel tan(θ/2) = (d₁/2) / (d₂/2). Der stumpfe Winkel ist einfach 180° − θ. Wenn du stattdessen Seite und Fläche kennst, gilt sin(θ) = A / s².

Weil alle vier Seiten gleich sind, teilen die Diagonalen die Raute aus Symmetriegründen in vier kongruente rechtwinklige Dreiecke. Der rechte Winkel im Zentrum ist es, der ½ × d₁ × d₂ zu einer so sauberen Flächenformel macht.