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Stromkostenrechner

Schätzen Sie die Stromkosten für jedes Gerät anhand von Leistung, Nutzung und lokalem Tarif.

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So funktioniert's

Strom wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen — eine kWh entspricht dem Betrieb von 1.000 Watt Leistung über eine Stunde. Ihr Versorger berechnet Ihnen einen Preis pro verbrauchter kWh, also lässt sich die Kostenschätzung auf eine einfache Formel reduzieren: Kosten = (Watt ÷ 1.000) × Stunden × Preis pro kWh.

Die meisten deutschen Haushalte zahlen zwischen 0,30 € und 0,45 € pro kWh, wobei die Tarife je nach Region und Anbieter variieren. Viele Versorger nutzen gestaffelte Preise (höherer Preis bei mehr Verbrauch), zeitabhängige Tarife (günstiger nachts, teurer in der Spitze am späten Nachmittag) oder Leistungspreise für verbrauchsintensive Geräte.

Dieser Rechner nimmt die Leistung Ihres Geräts, die tägliche Nutzungsdauer und den lokalen Strompreis und hochrechnet die Kosten für Stunde, Tag, Monat und Jahr. Er schätzt außerdem mögliche Einsparungen beim Wechsel auf energieeffiziente Alternativen.

Tipps & bewährte Praxis

Auf LED-Lampen umsteigen: LEDs verbrauchen etwa 85 % weniger Energie als Glühlampen und halten 15- bis 25-mal länger — das spart sowohl Strom als auch Ersatzkosten.
Geräte bei Nichtgebrauch ausstecken: Standby-Verbrauch („Geisterlast“) von TVs, Ladegeräten und Spielkonsolen kann 5–10 % Ihrer Stromrechnung ausmachen.
Nebenzeiten nutzen: Wenn Ihr Versorger zeitabhängige Tarife anbietet, lassen Sie Geschirrspüler, Waschmaschine und andere verbrauchsintensive Geräte in Nebenzeiten (meist nachts und am Wochenende) laufen.
Intelligente Steckdosenleisten verwenden: Eine smarte Leiste trennt Geräte im Standby automatisch vom Strom und eliminiert Geisterlasten bei Entertainment- und Büro-Setups.
Kühlschrank im Blick behalten: Er läuft 24/7 und ist meist der größte Dauerverbraucher im Haus. Halten Sie die Lamellen sauber und achten Sie auf dichte Türgummis, um Effizienz zu maximieren.

Häufig gestellte Fragen

Wie lese ich meinen Stromzähler ab?

Digitale Zähler zeigen die insgesamt verbrauchten Kilowattstunden (kWh). Um Ihren Verbrauch für einen Zeitraum zu ermitteln, ziehen Sie den vorherigen Stand vom aktuellen ab. Smart Meter übertragen die Werte automatisch an Ihren Versorger.

Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HVAC) machen typischerweise 40–50 % des Haushaltsstromverbrauchs aus. Warmwasserbereiter, Wäschetrockner, Öfen und Kühlschränke sind ebenfalls Großverbraucher. LED-Beleuchtung verbraucht relativ wenig.

Wechseln Sie auf LED-Lampen, nutzen Sie ein programmierbares Thermostat, stecken Sie Geräte bei Nichtgebrauch aus, lassen Sie Geräte in Nebenzeiten laufen und achten Sie auf gute Dämmung. Energieeffiziente Geräte mit hoher Energieeffizienzklasse können ebenfalls einen großen Unterschied machen.

Kosten = (Watt × Nutzungsstunden pro Tag × Tage) / 1.000 × Preis pro kWh. Das rechnet Wattstunden in Kilowattstunden um und multipliziert mit Ihrem Tarif. Die meisten Haushaltspreise in Deutschland liegen zwischen 0,30 € und 0,45 € pro kWh.

Eine Kilowattstunde (kWh) ist eine Energieeinheit, die der Nutzung von 1.000 Watt über eine Stunde entspricht. Beispiel: Eine 100-W-Glühlampe, die 10 Stunden läuft, verbraucht 1 kWh. Ihre Stromrechnung berechnet den Preis pro verbrauchter kWh.

Heiz- und Klimaanlagen machen grob 40–50 % des Haushaltsstromverbrauchs aus. Warmwasserbereitung folgt mit etwa 14 %, dann Geräte (13 %), Beleuchtung (9 %) und Elektronik (7 %). Die genaue Aufteilung hängt von Klima und Haushaltsgröße ab.

Zeitabhängige Tarife (TOU) berechnen unterschiedliche Strompreise je nach Nutzungszeit. Spitzenzeiten (meist Nachmittag und früher Abend) kosten mehr, Nebenzeiten (nachts, Wochenende) kosten weniger. Verlagern Sie Nutzung in Nebenzeiten, kann das Ihre Rechnung deutlich senken.

Eine typische zentrale Klimaanlage verbraucht 3.000–5.000 Watt. 8 Std./Tag bei 0,35 €/kWh ergibt rund 25–45 €/Monat. Ein Fenstergerät (500–1.500 W) kostet weniger. Ein programmierbares Thermostat und eine um nur 1 °C erhöhte Solltemperatur können die Kühlkosten um 5–10 % senken.

Ja — viele Geräte ziehen „Geister-“ oder „Standby-“Strom, wenn sie eingesteckt, aber nicht aktiv genutzt werden. TVs, Spielkonsolen, Ladegeräte und Receiver sind typische Kandidaten. Geisterlasten können 5–10 % Ihrer Stromrechnung ausmachen. Eine intelligente Steckdosenleiste beseitigt diese Verschwendung.

Ein typisches 400-W-Solarmodul erzeugt je nach Standort und Sonnenstunden etwa 1,6–2,0 kWh pro Tag. Eine 6-kW-Anlage (15 Module) kann 70–100 % des durchschnittlichen Haushaltsstromverbrauchs decken und 100–200 €/Monat Stromkosten sparen.